Erfahrungen Plus Reifen in 2.6 und 2.8 (3.0)

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Erfahrungen Plus Reifen in 2.6 und 2.8 (3.0)

Beitragvon Ingo73 am 10. Oktober 2016, 14:50

Welche Reifen im 27,5 + Format!
Ich denke viele unserer Biker werden sich für die kommende Saison so bei 2.8 und einige vielleicht bei 2.6 wieder finden!

Erste Vergleichstest haben durchwegs nur positive Erfahrungsberichte wiedergespiegelt!
Hier im Thread werden wir laufend über die + Reifen im Format 2.6 und 2.8 berichten.

Mein persönlicher Vergleich zwischen 2.8 und 3.0 hat schnell gezeigt,
dass ich mich auf dem 2.8 viel wohler fühle! Kaum Nachteile von Grip ist ausmachbar
aber ein viel schnelleres Ansprechverhalten und der Reifen zieht nicht so sehr der Bodenunebenheit nach!
Ich kann jeden nur raten es vorab auszuprobieren ;)

Welche oder wie viele verschiedene Reifen gibt es den bereits!
In 2.6 sind uns bis heute nur die beiden Vertreter von Schwalbe bekannt - Nobby Nic und Roket Ron!

In 2.8 sieht es etwas besser aus, zu den beiden Modellen von Schwalbe gibt es auch noch Maxxis der da einiges anbietet!
- REKON PLUS /Testbericht - http://www.maxxis.com/catalog/tire-519-135-rekonplus
- MINION DHR II PLUS / Testbericht -
- MINION DHF PLUS
http://www.maxxis.com/tires/bicycle/fatplus-tires

Der Kenda Havoc Pro mit der neuen E-Mountainbike-spezifischen Karkasse EMC wird Ende des Jahres in 2,8″ und 3″ Breite erhältlich sein.

Ein weiterer etwas günstiger Reifen, ist der WTB Trailblazer, den wir uns sicher auch einmal aufziehen werden ;)
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Re: Erfahrungen Plus Reifen in 2.6 und 2.8 (3.0)

Beitragvon Ingo73 am 24. Oktober 2016, 07:07

2.8 Reifen sind meiner Meinung nach erste Wahl bei + Bikes

Der Maxxis Minion DHF ist ein beliebter Reifen unter aggressiven Trailfahrer und Enduro-Fahrer, die den maximalen Grip zu schätzen wissen.
Die Plus-Version bietet die gleiche Zugkraft und Zuverlässigkeit in einem breiteren Auflage!

Ich werde mir die Reifen in Kürze aufziehen und meine Eindrücke laufend schildern!

Der DHF und DHR im Vergleich

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Re: Erfahrungen Plus Reifen in 2.6 und 2.8 (3.0)

Beitragvon Ingo73 am 25. Oktober 2016, 07:02

Die neuen Maxxis sind Mitte-Ende November im Handel verfügbar!

Ein Vergleich zwischen den 29" in 2.3 und dem + in 3.0
Bild

Ich hab mit Gepäck. Ersatzbatterie und Winterbekleidung inkl. Bike ein Systemgewicht von 135kg
ich fahr hinten 1.6 und vorne 1.5 ;)
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Re: Erfahrungen Plus Reifen in 2.6 und 2.8 (3.0)

Beitragvon Ingo73 am 1. November 2016, 12:39

Wie die meisten unserer + Biker und jene die es werden warte auch ich hart auf den neuen Maxxis 2.8 der mein Bike endlich komplimentiert.
Die Reifen sind geordert und sollen ab Mitte/Ende November beim Mountainbiker.at Klagenfurt erhältlich sein!
Ich dachte zuerst als Übergangslösung die Dünnwandigen NN von Schwalbe zu montieren... aber ganz ehrlich, da warte ich lieber!
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Re: Erfahrungen Plus Reifen in 2.6 und 2.8 (3.0)

Beitragvon Ingo73 am 4. November 2016, 07:55

Der 650+ Reifen -

Grip, Grip, Grip...

Bewegt man das Bike auf Trail-Terrain, vermitteln die Reifen viel Sicherheit: Die Walzen lassen sich perfekt auf losem Schotter bergauf wie bergab bewegen, das Vorderrad kann man gar so stark abbremsen bis es zum Rutschen kommt. Auf einem dünnen Reifen sorgt das für Schweissperlen auf der Stirn, beim Plus-Reifen sorgt es für Vergnügen. Das Anfahren im steilen, rutschigen Gelände ist mit dem Plus-Reifen viel einfacher und kraftsparender als man das von Reifen zwischen 2.1 und 2.35 Zoll kennt. Wo bislang der Hinterreifen beim Anfahren im steilen, rutschigen Gelände die mühselig aufgebrachte Tretkraft mit Durchrutschen quittierte, findet die Plus-Walze unbeirrt mit faszinierend viel Traktion den Weg bergauf. Ja, diese Reifen sind echte Uphill-Monster: Die Walzen produzieren unheimlich Grip und es sind bergauf Passagen zu meistern, die vorher nur im Fussgänger-Modus machbar waren.

Massenträgheit: Schaltung anpassen
Tretkraft bergauf ist mit Plus-Walzen gefragt – die Traktion ist gut, doch die 2.8 Zoll Gummis inklusive breiter Felgen bringen wesentlich mehr Massenträgheit ans Rad. Diese Masse will beim Anfahren überwunden werden, womit das Thema Schaltungsbandbreite in den Fokus rückt. Eine sportlich-stramm ausgelegte Singlechainring-Schaltung – für einen leichtgewichtigen 29er ausgelegt - kommt am Plus-Boliden schnell an seine Grenzen.

Hände weg von zu viel Reifendruck
Bergab wirken die Reifen wie ein Puffer und filtern die ersten Schläge weg, bevor die Federelemente Arbeit zu verrichten haben. Die Plus-Reifen entfalten die Wirkung erst bei wenig Luftdruck. Mit Wurzelpassagen, Schotter und steinigem Terrain nehmen es die Pneus locker auf und lassen diese Hindernisse beinahe verschwinden. Das erleichtert ungeübten Fahrern das Manövrieren und Gasgeben bergab enorm, da weit weniger Schläge am Lenker ankommen und das Rad leicht zu steuern ist.

Semi Fat macht mutig
Durch die 40 Millimeter breite Felge ist die Walze perfekt abgestützt und der Gummi neigt auch bei sehr wenig Luftdruck nicht zum Abknicken, es braucht viel Geschwindigkeit und Fliehkraft, um die Walze in der Kurve von der Spur oder zum Rutschen zu bringen. Ein Abknicken des Reifens ist mit 40er-Felge nie ein Thema, ein Ablösen des Reifens aus der Felgenflanke schon gar nicht. DerSemi Fat agiert fehlerverzeihend, es ist weniger Lenkpräzision notwendig, dadurch zeigt sich der Bolide spielerisch und tolerant. Durch das höhere Systemgewicht der Laufräder sind eng gezirkelte Kurven schlechter fahrbar, mit den Walzen hat man sich darauf einzustellen weitere Kurvenradien als auf dünneren Reifen zu ziehen.

Wichtiger Nachtrag!!!

Der + Reifen verlangt nach mehr Energie, heißt übersetzt ganz einfach auf meiner Hausstrecke benötige ich von den 5 Balken Energie um einen Balken mehr pro Akkuladung!!!
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Re: Erfahrungen Plus Reifen in 2.6 und 2.8 (3.0)

Beitragvon Ingo73 am 7. November 2016, 20:54

Interessanter Bericht, kann ich nur bestätigen!
http://www.bike-magazin.de/komponenten/ ... html#start
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Re: Erfahrungen Plus Reifen in 2.6 und 2.8 (3.0)

Beitragvon flofe am 31. Dezember 2016, 01:11

betrifft Felgen:
welche Felgen mit 40 mm Innenbreite werden empfohlen (für die 2.6 oder 2.8 er Reifen) ?
Ich hab bisher die DT Swiss XM 551 selektiert :
https://www.dtswiss.com/Komponenten/Felgen-MTB/XM-551
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Re: Erfahrungen Plus Reifen in 2.6 und 2.8 (3.0)

Beitragvon Ingo73 am 1. Januar 2017, 17:54

Die DT Swiss sind total in Ordnung! Ich fahre die SUNringlé Duroc 40 SL und kann nur gutes sagen ;)
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Re: Erfahrungen Plus Reifen in 2.6 und 2.8 (3.0)

Beitragvon flofe am 2. Januar 2017, 11:54

Danke für die Info.
Hast einen Bezugsnachweis für die SUNringlé Duroc 40 - ich hab sie nirgends gefunden außer auf Trek und Bergamont bikes.
War die bei Deinem neuen bike als Erstausstattung drauf ?
Bei Haibike gibts immer noch die "billigen" Alexrims MD25 standardmäßig - die kosten als E-Teil über Winora ca. € 190 pro Satz komplett -
Die Sunringle liegt preislich deutlich drüber ... die DT Swiss XM551 liegt als Satz bei ca. € 420 komplett
>Ich hab keine vergleichbare 40mm Felge (als 30 mm Felge die XM 481) bisher lieferbar gefunden.
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Re: Erfahrungen Plus Reifen in 2.6 und 2.8 (3.0)

Beitragvon flofe am 2. Januar 2017, 12:24

hier ein Überblick über Felgenbreite:
https://www.dtswiss.com/Technologie/Felgenbreite-MTB

1.1 Felgenbreite & Reifenbreite
Wie aus der untenstehenden Illustration zu entnehmen ist, erreicht das gleiche Reifenmodell auf verschieden breiten Felgen ein unterschiedliches effektives Aussenmass. Mit einer breiteren Felge kann man also das Traktions- und Komfort-Niveau eines gegebenen Reifens verbessern. Zur idealen Abstimmung sollte man den Reifen mit der gewünschten Breite wählen und diesen auf einer Felge mit angepasster Innenbreite einsetzen, so dass eine optimale Abstützung und eine gute Breitenausnutzung gewährleistet ist.
Wählt man dazu noch die zum Einsatz passenden Reifen und Felgen (je gröber/abfahrtslastiger die Fahrweise und Strecken, desto stabilere Reifen und Felgen) hat man die ideale Kombination gefunden!
Reifenbreite.png
Reifenbreite.png (61.45 KiB) 333-mal betrachtet

Beim Vergleich der Reifenquerschnitte wird das unterschiedliche Aussenmass ersichtlich. Dabei gilt es zu beachten, dass die Abstützung sowie die Breitenausnutzung sich bis zu einem gewissen Punkt verbessern, darüber aber das Verhältnis von gewonnener Performance zum Gewichtsanstieg ins Negative kippt.
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